Die Welt der Animorphs
  Megamorphs #5 von Luxuna - Kapitel 11
 
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Kapitel 11

Rachel

 

Wir waren endlich zu Hause angelangt und hatten uns im Wald hinter Cassies Scheune zurückgemorpht.

Von unseren Eltern suchte uns keiner. Der Vater von Marco dachte, sein Sohn wäre bei Jake, während Jakes Eltern mit der Erkenntnis ausgestattet waren, dass Jake bei Marco war. Meiner Mutter hatte ich erzählt, dass ich bei Cassie wäre, und Cassies Eltern dachten, sie wäre bei mir.

Und Ax und Tobias suchte ja eh niemand.

„Was machen wir jetzt mit dir?“, fragte ich in Ax’ Richtung. Er war immer noch im Weihenmorph.

Er zögerte. < Möglicherweise hat sich der Geruch des Joellam Trysw noch nicht bis hier her verbreitet. Darin ist er sehr langsam. Vielleicht dauert es ja auch noch eine Woche, bis der Geruch hier angelangt ist, aber mehr bestimmt nicht. >

Wir starrten ihn an.

„Wieso hast du das nicht gleich gesagt?“, fragte Marco. „Dann hätten wir uns die Aufregung sparen können. Dann hätten wir noch eine Woche Zeit, um den Visser platt zu machen – was doch genug ist, oder?“

< Ich sagte, möglicherweise >, wiederholte Ax. < Vielleicht drehe ich auch direkt durch, sobald ich nur eine Sekunde in meinem richtigen Körper bin. >

„Hmm“, machte Cassie. „Versuch es doch einfach. Ganz langsam. Schrittchenweise morphst du zurück. Wenn du anfängst durchzudrehen, morph dich schnell wieder in die Weihe zurück. Und wenn es ganz plötzlich kommt, sind wir auch noch da.“

„Ja“, sagte Jake. „Gute Idee. Ax? Tust du es?“

< Ja, Prinz Jake. >

„Sehr gut. Aber nenn mich nicht immer ‚Prinz’!“

< Okay, Lord Jake. Ich morphe jetzt, ja? >

„Lord Jake?“, wiederholte Marco ungläubig. „Woher hast du das denn?“

„Nicht von dir, Marco?“, fragte ich. „Ach, auf dich hätte ich als erstes gewettet.“

Ax schien auf einmal verlegen. < Nun … da war letzte Nacht eine Familie, die haben alle zusammen in einen großen Kasten geschaut, den ihr glaube ich Fernseher nennt … und es lief ein Film … „Der kleine Lord“, glaube ich. Und ich habe mitgeguckt. Nun ja… >

„Ax?“, fragte Jake auf einmal streng. „In welcher Gestalt warst du, als du mitgeguckt hast?“

< Fliege >, sagte Ax schuldbewusst. < Wieso? >

„Ax! Tu das nicht noch einmal!“, befahl Jake seufzend. „Das hätte gefährlich werden können. Und jetzt morph dich lieber mal. Aber langsam.“

< Ja, Lord Jake. >

Er fing an zu morphen. Ganz langsam schlüpfte er aus seinem Morph. Wir hatten die ‚Ehre’, uns den grausamen, ekelhaften Prozess ganz genau anzusehen. Er machte immer wieder Pause und sog Luft durch seinen mutierenden Nasenschnabel. < Alles klar >, meldete er. < Ich rieche nichts. >

„Sehr gut“, sagte Cassie erleichtert, als Ax ein vollständiger Andalit war. Dann überlegte sie.

„Es wird langsam Abend“, sagte sie. „Irgendjemand muss die ganze Zeit bei Ax sein, falls er den Geruch aufnimmt. Und auf ihn aufpassen. Und schnell in einem guten Morph sein, bevor es zu spät ist.“

Nacheinander sahen wir alle zu Tobias. „Er wird nirgendwo vermisst sein“, sagte ich. „Tobias?“

< Na gut, ich mach’s >, willigte er missmutig ein. < Meinetwegen. Aber für Ax tu ich ja alles. >

„Hervorragend“, meinte Marco. „Dann wär das geklärt.“ Er reckte sich und gähnte. „Wenn ihr nichts dagegen habt, ich geh jetzt nach Hause. Mein Daddy und ich, wir wollten uns den neuen Film reinziehen, der heute im Fernsehen läuft.“

„Geh nur“, sagte Jake. „Ich muss auch weg, sonst schöpft Tom noch Verdacht. Tschüss, alle miteinander. Und sei stark, Ax.“

Marco und Jake verschwanden.

Cassie ging auch. Nur ich blieb noch eine Weile.

„Ax“, sagte ich. „Geht es dir wirklich gut? Riechst du überhaupt nichts?“

< Ich rieche die Tiere aus Cassies Scheune >, sagte er. < Aber sonst nichts vom Joellam Trysw. >

„OK“, sagte ich erleichtert. „Tobias? Schlaf ja nicht ein. Sei stets wachsam. Ja?“

< Keine Sorge, Rachel >, antwortete er. < Ich zieh das schon erfolgreich durch. >

Ich wusste, dass Tobias auch das Zeug dazu hatte. Und Ax auch. Aber irgendwie hatte ich kein sehr gutes Gefühl.

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