Die Welt der Animorphs
  Leseprobe Band 3 - Die Begegnung
 
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Leseprobe
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< Nicht verdächitg benehmen oder die Nerven verlieren >, rief ich zu den anderen hinab. < Aber seht mal nach oben. >

< Oh, mein Gott >, keuchte Rachel.

< Das ist ... das ist ja riesig! >, schrie Cassie.

Habt ihr schon mal ein Bild von einem Öltanker gesehen? Oder vielleicht von einem Flugzeugträger? Das verstehe ich unter riesig. Im Vergleich zu diesem Ding hier wirkte selbst der größte Jumbojet wie ein Spielzeug.

Es hatte die Form eines Mantas, also eines dieser großen Rochen. In der Mitte befand sich ein dicker bauchiger Teil mit zwei geschwungenen Flügeln, einer pro Seite. Auf den Tragflächen saßen gewaltige Einlassrohre, wie die Lufthutzen bei einem Kampfflugzeug, aber viel größer. Durch diese Röhre hätte man eine ganze Busflotte einsaugen können.

Die einzigen Fenster befanden sich in einer kleinen Kuppel ganz oben auf dem Schiff. Als ich mich darauf konzentrierte, konnte ich schemenhaft die Gestalten von Taxxons im Inneren erkennen.

Vor allem aber war das Schiff einfach groß. Wirklich groß. Es schirmte sogar das Sonnenlicht ab, so groß war es.

Plötzlich kamen hinter dem Schiff zwei Kampfdrohnen ins Blickfeld gezischt. Wir hatten sie schon früher mal gesehen. Für Raumschiffe sind sie klein. Man hätte die Dinger zwar nicht in der Garage parken, aber auf dem Rasen vor dem Haus damit landen können. Sie sehen aus wie metallene Küchenschaben mit zwei gezackten, nach vorn zeigenden speerförmigen Ausstülpungen auf jeder Seite.

[...]

Ich bemühte mich nach Kräften, wie ein normaler, harmloser Bussard auszusehen. Und mich auch so zu verhalten. Aber das Hauptschiff wirkte unglaublich einschüchternd. Ich meine, so etwas derartig Großes sollte nicht in der Luft stehen.

Plötzlich flog eine der Kampfdrohnen dicht und langsam direkt hinter mir. Ich konnte in das Fenster blicken. Drinnen war die übliche Besatzung: ein Hork-Bajir und ein Taxxon.

[...]

Die Kampfdrohne schoss an mir vorbei; sie war an mir nicht interessiert.

Das gewaltige Hauptschiff sank langsam zur Seeoberfläche nieder. < He, Leute, seht ihr das? Es scheint auf dem See landen zu wollen. >

< Ob wir das sehen? Nein. Wir haben gar nicht mitgekriegt, dass ein Raumschiff in der Größe von Washington D.C. über unseren Köpfen schwebt. >

Marco, natürlich.

< Das ist unglaublich >, flüsterte Rachel. < Unglaublich. >

< Ihr wisst, ich hasse Pessimismus >, sagte Marco, < aber wenn ich mir das Ding da anschaue, muss ich einfach schwarz sehen für unsere Chancen. Vier Hunde und ein Vogel gegen ein Schiff von der Größe von Idaho! >

< Vor 'ner Minute war's bloß so groß wie Washington D.C. >, berichtigte ihn Cassie liebevoll ...

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