Die Welt der Animorphs
  Megamorphs #5 von Luxuna - Kapitel 15
 
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Kapitel 15

Marco

 

< Da ist er >, sagte Rachel ruhig.

All meine Wolfsinne spürten Ax vor uns her donnern. Er war jetzt langsamer, denn er war fast am Ziel.

< Irgendeinen Plan, wie wir ihn davon abhalten können, in Visser Dreis Tentakelarme zu latschen? >, fragte ich.

Rachel strich durch die Bäume über mir. Sie war noch in ihrem Eulenmorph.

Sie antwortete: < Zuerst versuchen wir es mit Reden. Wenn das nicht klappt, wenden wir Gewalt an. >

Ax hatte uns noch nicht bemerkt. Ich glaube, er war zu benommen von diesem Zeugs, das ihn lockte.

< Na super >, murmelte ich. < Klingt ja echt toll. Simpel. Leicht zu merken. >

< Hast du `ne bessere Idee? >, raunzte Rachel mich an.

Hatte ich nicht wirklich. < Deswegen musst du mich nicht gleich so anfahren >, meinte ich.

< Mensch, Marco, ich bin nervös. Wenn wir scheitern, sind die Animorphs verloren. Kapierst du? Null. Kein kleiner Animorph mehr da, der die arme, alte Erde und die Menschheit vor den Yirks rettet. HAST DU VERSTANDEN? >

< Ist ja gut, Rachel >, knurrte ich. < Schrei nicht so. Hör mal, ich bin auch nervös, ja? Also, lass uns den guten, alten Ax da mal anreden und aus seiner Sucht retten. >

< Ax! >, rief Rachel daraufhin zu dem Andaliten. < Bleib doch bitte stehen! >

Keine Antwort. Keine Reaktion. Ax rannte einfach weiter.

< Komm schon, Ax-Man >, versuchte ich es jetzt, während wir ihn weiter verfolgten. < Bleib doch stehen. Tu uns den Gefallen. >

Nichts.

< Ax! Du läufst direkt in die Falle! >, rief Rachel verzweifelt. < In die Falle von Visser Drei! >

< Kann nicht! >, keuchte Ax auf einmal. < Muss gehen! >

Auf einmal hatte ich einen Einfall.

< Rachel! Steck ihm ein paar von deinen Federn in die Nasenlöcher! >

< Kluger Einfall >, spöttelte sie. < Dann erstickt er doch! >

< Nicht, wenn wir ihm dann rechtzeitig klar machen können, dass er morphen soll! >

Schließlich willigte Rachel widerstrebend ein und flog vor Ax. < Halt! >, rief sie ihm zu und er blieb tatsächlich verwirrt für kurze Zeit stehen.

Diesen Zeitpunkt nutzte Rachel, um ihm ein paar Federn, die sie sich mithilfe ihres Schnabels ausriss, in die Nasenlöcher zu schieben.

Jetzt blieb Ax ganz stehen. < Was zum… >, keuchte er erschrocken.

< Ax! Morph jetzt! >

Es schien tatsächlich zu klappen. Ax veränderte sich. Erleichtert sahen wir zu, wie er ebenfalls zu einer Eule wurde. Rachels Federn segelten zu Boden.

Ax schniefte. < Da… danke >, stöhnte er. < Es war furchtbar. Zuerst war der Geruch ganz einlullend, und ich wurde nur süchtig, aber nicht unbedingt schon verrückt, das heißt, ich konnte noch klar denken, allerdings mir nur einen Plan ausdenken, um Tobias auszutricksen. Doch je näher ich an den Joellam Trysw herankam, desto verrückter wurde ich. >

Er schniefte wieder.

< Ist ja gut, Ax >, sagte Rachel sanft. < Jetzt hast du dich ja überwunden. >

< Ja >, seufzte Ax. < Aber nur dank euch. Und nur ganz knapp. >

 

 

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