Die Welt der Animorphs
  Megamorphs #5 von Luxuna - Kapitel 8
 
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Kapitel 8

Cassie

 

Ich bin Cassie.

Dank mir haben die Animorphs all diese tollen Morphs. Meine Eltern sind Tierärzte. Mein Vater betreibt eine Wildtier-Pflegeklinik in unserer Scheune. Dort finden sich immer einige gute Wildtiermorphs. Und in dem Zoobereich der Gardens, wo meine Mutter als Tierärztin arbeitet, finden wir viele Kampfmorphs oder andere, exotische Tiere.

Doch, das Leben eines Animorphs ist sehr aufregend. Doch manchmal auch zu aufregend. So wie jetzt.

Wir jagten wie wild über den Wald nach Hause, bevor es zu spät war.

< Noch fünf von euren Minuten >, meldete Ax.

< Ax, es sind jedermanns Minuten >, keuchte Marco.

< Das ist jetzt doch egal >, sagte Rachel erzürnt. < Fakt ist, dass wir wahrscheinlich gleich alle in unseren Morphs stecken bleiben werden! >

< Dann lass uns doch jetzt landen >, schlug ich vor. < Schnell. Da unten. >

< OK >, willigte Jake ein, und auch die anderen waren einverstanden.

< Aber wir sind noch so nah an Visser Drei >, sagte Ax.

< Ist doch PIEPEGAL! >, rief ich. < Wir müssen jedenfalls jetzt schnell morphen! Wir haben nur noch … wie viel? >

< Drei von euren Minuten >, sagte Ax.

Ich sagte privat zu Marco, bevor er etwas sagen konnte: < Lass schon, Marco. Wenn er Spaß daran hat, uns zu ärgern. >

Und so hielt Marco den Mund.

Wir landeten schnell und morphten zurück.

Die anderen sagen immer, ich habe am meisten Talent zum Morphen. Bei mir ging es jedenfalls am Schnellsten. Doch die anderen hatten so ihre Probleme.

„Ich… tsssiii! … kann nicht!“, krächzte Jake, der nur noch ein halber Vogel war und kaum sprechen konnte.

Ich ging der Reihe nach zu jedem und legte ihm beruhigend die Hände auf den Rücken und redete ihnen leise zu. Und nach und nach morphten sich alle vollständig zurück.

„Danke, Cassie“, keuchte Rachel. „Ich dachte echt, wir müssen jetzt immer solche Halbvogelmonster sein.“

„Morphen wir jetzt zurück und fliegen dann?“, fragte Marco. „Oder gehen wir?“

< Ich bin für Fliegen >, sagte Tobias scherzhaft. Er würde ja sowieso fliegen.

„Laufen“, sagte ich. „Es ist nicht mehr weit.“

„Ja. Morphen ist jetzt zu anstrengend“, sagte Rachel.

„OK, laufen wir“, entschied Jake und drehte sich dann um. „Ähm … Ax?“

Wir schauten ebenfalls alle zu Ax.

Und schrieen dann beinahe erschrocken auf.

Ax’ gesamte vier Augen blickten alle in die Richtung, aus der wir gekommen waren. Sie waren alle weit aufgerissen und glasig. Sein Schwanz hing kraftlos herunter. Er schwankte, als wäre er krank. Er sah genau so aus, wie Visser Drei eben ausgesehen hatte.

„Ax?“, fragte Marco. „Alles klar?“

Er antwortete nicht und ging nur einen Schritt vorwärts.

„Ax!“

Noch ein Schritt.

„AX!“

Noch einer.

< Hör mal, Ax! >, rief Tobias. < Du gehst gerade in Richtung Visser Drei. Wir sollten aber zurückgehen. Nach Hause. Hörst du? Weg hier. >

Anscheinend hörte er nicht. Er ging nur noch einen Schritt vorwärts.

„Ax!“, rief Jake, und er klang böse. „Du nennst mich immer deinen Prinzen. Also schön, dann bin ich dein Prinz. Dann hör aber auch auf meinen Befehl: Komm her! Und antworte gefälligst!“

< Kann … nicht >, kam Ax’ keuchende Gedankensprache.

Er ging noch einen Schritt vorwärts.

Auf einmal schoss mir ein Gedanke durch den Kopf. Keine Ahnung, woher er kam. Nachher überlegte ich, ob da vielleicht der Ellimist seine Finger im Spiel hatte. Jedenfalls schrie ich:

„Ax! Morph dich! Sofort!“

< M… m… morphen? >

„Ja! Morph! Schnell!“

Noch ein Schritt, diesmal unsicherer.

„Cassie, wieso…“, fing Rachel an, doch ich winkte ab. „Unwichtig. Ax muss sich konzentrieren. Morph dich in einen Vogel, Ax. Weihe, Ax. Kornweihe. Konzentrier dich.“

Ich redete genau so einlullend, wie ich eben gesprochen hatte, als ich den anderen aus ihren Morphs hinaus geholfen hatte.

„Ax“, flüsterte ich. „Morph.“

Seine Stielaugen zuckten. Langsam, ganz langsam, morphte er. Langsam wurde er zu einem Raubvogel.


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